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Europäische Reiseversicherung: Kräftiges Wachstum auch im Krisenjahr 2009

Prämienumsätze um 9,3 Prozent gesteigert – EGT verdoppelt – Mehr als 2 Millionen versicherte Reisende

Die positive Entwicklung der Europäischen Reiseversicherung, mit mehr als 60 Prozent Marktanteil die größte österreichische Reiseversicherung, setzte sich auch im Krisenjahr 2009 fort: Das Unternehmen der Generali Gruppe erzielte mit einer Steigerung der Prämienumsätze um 9,3 Prozent auf 50,7 Mio. Euro und dem Überschreiten der Zwei-Millionen-Grenze bei den Reisenden das beste Ergebnis seiner Geschichte. Alle Geschäftsbereiche einschließlich des Auslandsengagements brachten Zuwächse, ein Schadenverlauf ohne besonders belastende Ereignisse und ein konsequentes Kostenmanagement führten zu einem mit 2,9 Mio. Euro fast  verdoppelten operativen Ergebnis. Durch eine sehr gute Entwicklung der Kapitalerträge konnte auch der Bilanzgewinn mit 1,25 Mio. Euro auf das mehr als Zweifache des Vorjahres gesteigert werden.  

 „Wir haben unsere führende Position weiter gefestigt und ausgebaut und unsere Produkte an die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner angepasst“, stellt dazu der Vorstandsvorsitzende der Europäischen, Dr. Martin Sturzlbaum, fest. 

Die Zuwächse konnten gegen die zwar nicht so dramatisch wie vorausgesagt, insgesamt aber deutlich negative Marktentwicklung erzielt werden. Dafür entscheidend ist das wachsende Risikobewusstsein der Kunden, das zu einer immer stärkeren Marktdurchdringung führt. Diskussionen in der Öffentlichkeit über den unzureichenden Schutz durch die e-Card und die exorbitanten Kosten für medizinische Versorgung im Ausland tragen dazu bei, dass bereits mehr als 60 Prozent der über Reisebüros gebuchten Reisen versichert sind. Stark ausbaufähig ist die Absicherung bei selbst organisierten Reisen. Hier sind erst rund 15 Prozent der Menschen abgesichert! 

Von der Tourismuswirtschaft wird der Abschluss von Reiseversicherungen forciert, weil dadurch über die Absicherung ihrer Kunden hinaus wesentliche Deckungsbeiträge erzielt und Ausfälle vor allem durch Reisestorno kompensiert werden. Das gilt auch für die Hotellerie: Bereits mehr als 3.200 Hotels bieten ihren Gästen bei der Buchung die Hotelstorno Plus Versicherung an, die neben dem Stornoschutz auch die hohen Such- und Bergungskosten bei Berg- bzw. Skiunfällen – samt Hubschraubertransport – abdeckt. Das weitreichende Haftungsrisiko für den Dienstgeber veranlasst immer mehr Unternehmen, für ihre Mitarbeiter die von der Europäischen speziell für diesen Bereich angebotene Corporate Travel Insurance (CTI) abzuschließen: Trotz Einbrüchen bis 30 Prozent bei den Geschäftsreisen wurde ein zweistelliges Plus bei Neukundenabschlüssen erreicht. 

Der Schadenverlauf war ohne Großereignisse wie Naturkatastrophen oder Epidemien in Zielgebieten im abgelaufenen Jahr 2009 moderat. Die Aufwendungen für die Schadenfälle waren mit 23,4 Mio. Euro fast unverändert, der größte Anteil entfiel wie gewohnt mit 13 Mio. auf die Stornofälle, gefolgt von den Leistungen aus der Krankenversicherung mit 6,8 Mio. Euro. Der Aufwand für Großschäden über 50.000 Euro war mit 4,7 Mio. zwar um 10 Prozent niedriger als im Vorjahr, mehrere Einzelereignisse überschritten allerdings 200.000 Euro – der höchste Fall betrug 372.000 Euro –, vor allem durch längere Krankenhausaufenthalte im Ausland und teure Rücktransporte im Ambulanzjet. 

Die Europäische nahm das zum Anlass, bei ihrem neuen Premium-Produkt Komplett-Schutz Plus die Deckungssummen auf 500.000 Euro (für Familien 1 Mio. Euro) zu verdoppeln. „Wir haben auch die akzeptierten Stornogründe um 20 Punkte erweitert“, erklärt Dr. Martin Sturzlbaum. „Das Ziel sind perfekt abgesicherte Urlaube. Bei unseren Versicherungsprodukten gibt es daher auch so gut wie keine Selbstbehalte und nur wenige Versicherungsausschlüsse.“ 

Die Auslandsengagements der Europäischen in Russland, in der Ukraine, Slowakei, Tschechischen Republik, in Ungarn, Slowenien und Südtirol entwickelten sich trotz zum Teil massiver Einbrüche im Tourismus alle positiv. Die beiden österreichischen Tochtergesellschaften ebenfalls: Das Training Center TTC hat seine Schulungstätigkeit für Reisebürofachkräfte weiter ausgebaut, die Versicherungsmakler GmbH Care Consult erzielte im Touristiksektor mit speziellen Versicherungslösungen einen Zuwachs von 30 Prozent.

 Für das laufende Jahr 2010 rechnet Dr. Martin Sturzlbaum trotz einer volatilen Wirtschaftsentwicklung mit einem positiven Trend. „Als Kompetenzzentrum für Sicherheit auf Reisen sehen wir nach wie vor ein großes Marktpotential, das sich mit guten Produkten ausschöpfen lässt.“ Das betrifft nicht zuletzt den großen, noch weitgehend unentwickelten Bereich der nicht über Reisebüros organisierten Reisen: Die „Jahresversicherungen“ der Europäischen, die alle im In- und Ausland unternommenen Reisen abdecken, brachten auch im Vorjahr zweistellige Zuwachsraten.

 

Information: 
Europäische Reiseversicherung AG,
Kratochwjlestraße 4, A-1220 Wien
Telefon: +43/1/317 25 00, Fax: +43/1/319 93 67
Email: info@europaeische.at, Internet: www.europaeische.at   

Presse-Rückfragen:
PR Plus GmbH, Charlotte Rettenbacher-Ludwig
Guldengasse 11A, A-1140 Wien
Telefon: +43/1/9141744, Fax DW 22
Email: crl@prplus.at, Internet: www.prplus.at (Pressearchiv; Texte und Bilder)

 

Informieren Sie sich:

Lagebericht des VorstandesOrgane der GesellschaftBericht des Aufsichtsrates

Geschäftsbericht_2009.pdf

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