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Terroranschläge beeinflussen das Reiseverhalten der Österreicher

Mag. Wolfang Lackner, Vorstandsvorsitzender Europäischen Reiseversicherung

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MEDIZINISCHE VERSORGUNG IST HAUPTMOTIV FÜR REISEVERSICHERUNG

URLAUB ALS GRUNDBEDÜRFNIS UNVERZICHTBAR – WORK-LIFE-BALANCE IST WICHTIGER DENN JE

Wien –  Die Österreicher lassen sich aufgrund der Ereignisse der vergangenen Monate und der geopolitischen Situation nicht vom Reisen abhalten. 68,5 Prozent verreisen 2016 gleich oft wie im Vorjahr, 12,8 Prozent sogar noch häufiger. Als Wermutstropfen gaben 18,7 Prozent an, heuer weniger verreisen zu wollen, wobei knapp die Hälfte finanzielle Gründe für diese Entscheidung nannten, noch vor allgemeiner Verunsicherung oder Angst vor Terror. Auswirkungen zeigen sich bei der Wahl der Urlaubsdestinationen: Urlaub in Österreich ist mit 32,5 Prozent wie schon im Vorjahr mit Abstand am beliebtesten. Danach rangiert Italien mit 13,0 Prozent (Vorjahr 10,7 Prozent) an zweiter und Kroatien mit 11,1 Prozent (Vorjahr 10,2 Prozent) an dritter Stelle. Dahinter folgen Deutschland mit 5,9 Prozent (Vorjahr 5,2 Prozent), Griechenland mit unverändert 4,0 Prozent zum Vorjahr sowie Spanien/Portugal und USA/Kanada. Klarer Verlierer im Beliebtheitsranking mit einem Rückgang von zwei Drittel auf nur noch 1,9 Prozent (Vorjahr 5,9 Prozent) ist die Türkei.

Diese Ergebnisse liefert die Reisestudie 2016, die im Auftrag der Europäischen Reiseversicherung im Zeitraum Ende April bis Mitte Mai durchgeführt wurde. 500 Personen wurden zu ihren Urlaubsgewohnheiten befragt.

TERROR VERÄNDERT DAS REISEVERHALTEN DER ÖSTERREICHER
Die jüngsten Terroranschläge und die Flüchtlingskrise beeinflussen rund die Hälfte der Österreicher in ihren Urlaubsentscheidungen. 20 Prozent meiden generell gefährliche Länder. Neben der allgemeinen Angst vor weiteren Anschlägen geben rund 10,0 Prozent an, derzeit keine Flugreisen zu machen und ebenso viele sprechen sich explizit gegen einen Türkeiurlaub aus. Weitere 17,0 Prozent verbringen aufgrund der Verunsicherung ihren Urlaub in Österreich oder fahren in keine großen Städte.

Mehr als zwei Drittel der Österreicher wollen sich schon vor dem Urlaub über die Sicherheitslage im Urlaubsland informieren. Die Hälfte davon tut das über diverse Foren und Plattformen im Internet, nur etwa ein Fünftel konsultiert ihr Reisebüro bzw. den Reiseveranstalter oder die Website des Außenministeriums. Letztgenanntes bietet unter www.reiseregistrierung.at eine Service-App, mit der nach einmaliger Registrierung im Bedarfsfall Nachrichten über die Sicherheitslage im bereisten Land empfangen werden können. Diese App kennen nur rund ein Fünftel der Befragten.

MEDIZINISCHE VERSORGUNG IST HAUPTMOTIV FÜR EINE REISEVERSICHERUNG
Auf die medizinische Versorgung legen die Österreicher großen Wert. Für knapp 62 Prozent ist es sehr wichtig bzw. eher wichtig, vor Reiseantritt eine Reiseversicherung abzuschließen und für über 22 Prozent ist sie ein unverzichtbarer Reisebegleiter geworden. Mag. Wolfgang Lackner, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung: „Zwei Drittel der Befragten nennen als Hauptmotive für den Abschluss einer Reiseversicherung „Heimtransport bei Krankheit oder Unfall aus dem Ausland“, gefolgt von „Hilfestellung bei unvorhergesehener Krankheit oder Unfall“. Dahinter folgen Gründe, die die finanzielle Absicherung (bei unerwarteten Kosten wie Stornierungen) betreffen.“ Rund 60 Prozent der Befragten geben darüber hinaus an, dass aufgrund der derzeitigen Situation die Reiseversicherung wichtiger geworden ist.

Aufklärungsbedarf besteht weiter hinsichtlich der Leistungen der E-Card. Über 34 Prozent der Befragten sind der Meinung, damit innerhalb Europas ausreichend versichert zu sein und 27 Prozent meinen fälschlicherweise, dass die Kosten für einen Rücktransport in die Heimat zumindest teilweise gedeckt sind. Bei weltweiten Reisen glauben immerhin noch knapp 6 Prozent, durch die E-Card abgesichert zu sein.

URLAUB ALS MASSNAHME GEGEN ARBEITSSTRESS UND AUFRECHTERHALTUNG DER WORK-LIFE-BALANCE
Mehr als die Hälfte der Österreicher leiden unter dem stetig steigenden Arbeitsdruck. Bei den 30- bis 40-Jährigen – im typischen Alter des Karriereaufbaus – sind es sogar 66 Prozent. Daher ist der Urlaub für 76 Prozent unverzichtbar bzw. wichtiger geworden. Mehr als ein Drittel der Befragten geben als Assoziationen zum perfekten Urlaub „Strand & Meer“ an, gefolgt von „Sonne & schönes Wetter“ und „Erholung & Entspannung“. Für über 30 Prozent gehören auch „gutes Essen“ sowie „Ruhe & Stille“ zum perfekten Urlaub.

Besonders hervorzuheben ist der Ausgleich zur stressigen Arbeitswelt als Motiv: Hielten im Jahr 2014 noch 53 Prozent der Befragten die „Work-Life-Balance“ – die Ausgewogenheit von Arbeit und Erholung – für sehr wichtig, sind es heuer bereits knapp 61 Prozent – und für weitere 30 Prozent ist sie zumindest wichtig. Interessant ist auch die geschlechtsspezifische Entwicklung: hielten im Jahr 2014 noch 44,5 Prozent der Männer diese für sehr wichtig, sind es mittlerweile 58,7 Prozent, die mehr Ausgleich im Leben suchen. Bei den Frauen blieb der Wert mit 62,8 Prozent gegenüber 62,1 Prozent beinahe unverändert. 

Als weiteres Motiv für Urlaub und Reisen – neben der Erholung und dem inneren Gleichgewicht – wird von knapp 92 Prozent der Österreicher der Beitrag zur persönlichen Weiterentwicklung genannt.

INTERNET UND SOCIAL MEDIA GEWINNEN IM URLAUBSERLEBNIS AN BEDEUTUNG
Für Reisebuchungen ist das Internet als Informationsquelle bei über 80 Prozent der Befragten das wichtigste Medium. 35 Prozent informieren sich im Reisebüro oder beim Reiseveranstalter und 28 Prozent bei Familienangehörigen und Freunden. Dahinter liegen die klassischen Informationsmedien wie Kataloge, Magazine oder Reiseführer. Interessant ist darüber hinaus, dass Messen nur noch für knapp 5 Prozent als Informationsquelle dienen. 

Was das Teilen der Urlaubserlebnisse betrifft, setzen knapp die Hälfte der Österreicher auf das Echtzeiterlebnis. Sie wollen ihre Urlaubseindrücke unmittelbar und einem möglichst breiten Freundeskreis mitteilen und posten ihre Fotos auf Facebook & Co. Aber Achtung: das Posten von Urlaubsbildern kann auch jene auf den Plan rufen, die die Abwesenheit für kriminelle Zwecke nutzen wollen. Daher sollte man sicherstellen, dass nur der gewünschte Empfängerkreis die Nachrichten lesen kann.

Hinweis: Für weiterführende Informationen rund um das Thema „Sicherheit auf Reisen“ steht die Europäische Reiseversicherung jederzeit gerne zur Verfügung.


DIE EUROPÄISCHE REISEVERSICHERUNG AG

Die Europäische Reiseversicherung AG ist mit über 60 Prozent Marktanteil der größte österreichische Reiseversicherer. Die Produktpalette erstreckt sich von Versicherungen für Österreich-Urlaube und Auslandsreisen über Jahres-Reiseversicherungen bis hin zu Versicherungspaketen für Unternehmen und Geschäftsreisen.
Die Europäische Reiseversicherung AG ist ein Unternehmen der Generali Group – eine der führenden globalen Versicherungsgruppen mit einem Prämienaufkommen von 74 Milliarden Euro im Jahr 2015. Mit weltweit über 76.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung. Laut MIT Technology Review war die Generali 2015 die einzige Versicherung unter den weltweit 50 smartesten Unternehmen.

www.generali.at
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