Roadtrip und Vanlife leicht gemacht

Unsere Kooperationspartner und erfolgreichen Reiseblogger Lifetravellerz teilen Ihre Erfahrungen und ultimativen Tipps rund ums Vanlife!

Unvergessliche Erinnerungen sammeln, 24 Stunden in der Natur verbringen und Freiheit spüren! Eine Reise mit einem Van ist für viele Menschen ein Traum, den sie sich einmal im Leben erfüllen möchten. Seit einigen Jahren werden Reisen mit dem Van immer beliebter und wenn Sie kein eigenes Fahrzeug besitzen, können Sie sich bei zahlreichen Vermietern einen passenden Camper in Ihrer Wunschgröße ausleihen.
Von kultigen Fahrzeugen, die neu aufbereitet wurden bis hin zu fabrikneuen Multifunktionsvans sind auf dem Campingplatz Vans in allen Größen und Ausstattungsvarianten anzutreffen. Wenn Sie dieses Lebensgefühl auch einmal spüren und erleben möchten, haben wir heute Tipps für einen gelungenen Campingurlaub für Sie zusammengestellt.

Minimalistisch reisen und nicht zu viel einpacken
Der Platz im Van ist sehr begrenzt, deshalb sollten Sie sehr minimalistisch packen und gerade bei Kleidung nur notwendige Sachen mitnehmen. Wäsche waschen und trocknen ist auf jedem Campingplatz möglich und da Sie sich vorwiegend in der Natur aufhalten werden, dürfen schicke Klamotten zuhause bleiben. 
Tipp: Erstellen Sie eine Packliste, damit Sie nichts vergessen, aber auch nicht zu viel einpacken. Falls Sie einen Van von einem Verleiher mieten, werden die Fahrzeuge meist voll ausgestattet übergeben und Sie müssen nur noch Kleidung, persönliche Gegenstände und Lebensmittel mitbringen. Meist wird Ihnen eine Liste mit der vorhandenen Ausstattung vorab übergeben. 

Übernachten im Van ist nicht überall gestattet
Vanlife Fotos und Blogs vermitteln oft, dass es möglich ist, überall sein Lager aufzuschlagen und zu übernachten. Das ist aber so nicht richtig und in vielen Regionen ist das Freistehen abseits von Campingplätzen oder ausgewiesenen Stellplätzen untersagt. 
Informieren Sie sich vorher, wo Sie mit Ihrem Van übernachten dürfen, denn die Strafen können empfindlich hoch sein, wenn Sie in verbotenen Zonen campen. Mittlerweile bieten auch viele Bauernhöfe in Österreich und den Nachbarländern an, auf dem Hofgelände zu übernachten. 
Hinweis: Im Juli und August sind zahlreiche Campingplätze in Europa schon Monate im Vorhinein ausgebucht. Wenn es für Sie möglich ist, weichen Sie am besten auf Randzeiten aus, um flexibel zu bleiben und um dort stehenzubleiben, wo es Ihnen gefällt.

Mücken, Hitze und Regen
Ein Urlaub in der Natur heißt auch, dass Sie sich mit Insekten, schlechtem Wetter und Hitze auseinandersetzen müssen. Wenn Sie Ende Juli mit dem Van nach Kroatien oder Griechenland fahren, können Sie sich sicher, dass Ihnen die Hitze beim Schlafen zu schaffen machen wird, wenn Sie keinen Camper mit Klimaanlage haben. Oder Sie fahren in den hohen Norden und es regnet tagelang und plötzlich machen sich Langeweile und „Lagerkoller“ breit. 
Sie müssen auch damit rechnen, dass Ameisen, Mücken oder andere Insekten Ihren Urlaub stören können. 
Bereiten Sie sich auf solche Situationen vor und haben Sie einen Plan B im Kopf!

Respekt gegenüber anderen Campern und der Natur
Wenn Sie das Glück haben, einen Ort zu finden, an dem Sie auch freistehen können und dürfen, sollten Sie diesen Platz wertschätzen und ihn sauber hinterlassen. Viele Plätze, auf denen es möglich war, ohne Gebühr zu übernachten, wurden schon gesperrt, weil sie vermüllt hinterlassen wurden. Im Zweifelsfall lieber mehr Müll mitnehmen und richtig entsorgen!
Respektieren Sie Ihre Mitmenschen in der Natur und auf dem Campingplatz. Ein freundliches Miteinander sorgt für gute Stimmung und eine angenehme Zeit.