ReiseMagazin

Touristenfallen weltweit

Laut, überfüllt und teuer: das sind die klassischen Touristenfallen. Einige davon finden Sie hier. Lesen Sie selbst, vielleicht wartet die eine oder andere Überraschung auf Sie.

Schiefer Turm von Pisa
Fast alle wollen es wissen: wie schief ist der schiefe Turm von Pisa? Schon der Weg zum Turm erweist sich als Kampf. Nichts als Menschenmassen und Gedränge über den „Campo dei Miracoli“. Jede halbe Stunde dürfen nur 40 Personen den Turm besteigen. Haben Sie die Schlange an Menschen zum Turm überstanden, dürfen Sie zu einem Eintrittspreis von 15 Euro pro Person endlich hinein. Fragt sich nun: Lohnt sich die Mühe?


Markusplatz in Venedig
Dieser Platz ist vor allem eines: überfüllt und überteuert. Wenn Sie Menschengedränge meiden wollen, gibt es unzählige schöne und vor allem ruhigere Plätze in Venedig. Wie beispielsweise der Glockenturm auf San Giorgio Maggiore, Taverna al Remer, die Kirche San Pantalon, die Insel San Michele und viele mehr.

Westminster Abbey in London
Der Zutritt zur Westminster Abbey kostet stolze 16 Pfund (21 Euro) pro Person. Kleiner Tipp: Nach 17:00 Uhr ist der Eintritt frei. Alternativ gibt es zahlreiche andere Museen in London wie z.B. die National Gallery und Tate Modern, die mindestens genau so viel bieten und kostenlos sind.

Eiffelturm in Paris
Er ist das Wahrzeichen der Stadt und zieht jährlich Millionen Touristen an. Für diese Attraktion müssen Sie besonders viel Zeit einplanen: Unmengen an Stiegen, Menschenmassen und Souvenirshops. Nach dieser Geduldsprobe sind die überteuerten Eintrittskarten anschließend die Krönung.

Unsere Redaktionstipps: auch hier achtsam sein

Überteuertes Essen?
Wer kennt es nicht? Sie spazieren durch die historische Altstadt und plötzlich fängt Ihr Magen an zu knurren. Die schöne Atmosphäre lockt Sie direkt in ein schickes Restaurant. Achtung: Gerade in touristischen Gegenden wird das Essen viel zu überteuert angeboten.

Unser Tipp: Abseits essen in den Seitenstraßen. Hier werden Sie Restaurants finden, welche nicht auf Touristen ausgelegt sind und lokale Küche zu fairen Preisen anbieten.
Viele Restaurants locken Touristen aber auch mit unschlagbar günstigen Angeboten an: Bei der Bezahlung wickeln sie die Gäste in ein intensives Gespräch, sodass sie ihr Restgeld oft nicht mehr kontrollieren können. Achten Sie daher darauf, dass Sie Ihr Restgeld immer zählen. Sonst kann es leicht vorkommen, dass Sie das Restaurant satt, aber um einige Scheine ärmer verlassen.

Taxifahrt zu fairen Preisen
Die Festpreise sind nicht immer günstiger als Taxameterpreise. Wählen Sie am Flughafen ein registriertes Taxiunternehmen, damit Sie nicht schon bei der Ankunft in eine Touristenfalle tappen. In einer Stadt ist es sowieso ratsam, sich das Taxi vom Hotel oder Restaurant rufen zu lassen.

Der falsche Wechselkurs?
Wir empfehlen: Wechseln Sie Ihr Geld nur bei Banken und seriösen Wechselstuben, wo Sie auch eine Quittung erhalten und alles in Ruhe kontrollieren können. So vermeiden Sie, dass Ihnen falsche Wechselkurse oder gefälschte Scheine untergejubelt werden.

Der Tempel-Trick
Eine der beliebtesten Fallen in Südostasien ist es, Touristen Reiseführungen zu einem verdächtig günstigen Preis anzubieten. Doch statt zu den vereinbarten Tempel- bzw. Reiseführungen werden Touristen zu Geschäften gebracht, wo sie Schmuck, Teppiche, Souvenirs etc. kaufen sollen. Versuchen Sie daher Reiseführungen bei seriösen Anbietern oder in Reisebüros zu buchen.

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