Reisetipps

Viva sua Paixão - Rio de Janeiro

Olympische Sommerspiele 2016
Seit 1936 ist der Olympische Fackellauf fester Bestandteil der Olympischen Spiele. Die Tradition des olympischen Feuers reicht bis in die griechische Antike zurück. Damals wurde das Feuer zu Ehren der Göttin Hestia entzündet und ölzweiggekrönte Läufer brachen in die griechischen Städte auf, um die Wettkämpfe und deren genauen Zeitpunkt anzukündigen.

Dieses Jahr werden auch zum ersten Mal Athleten, die aus ihrem Heimatland geflohen sind, als Team Refugee Olympic Athletes an den Spielen teilnehmen.

Für Österreich sind derzeit 34 Athleten qualifiziert.

Das Austria House fungiert während der Olympischen Spiele traditionell als Treffpunkt für österreichische Athleten, Betreuer, Journalisten und Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus und Politik. Heuer befindet sich das Austria House im Haus des legendären Fußballclubs Botafogo FR.

In Rio de Janeiro sind die sportlichen Wettkämpfe auf vier Stadtteile aufgeteilt: Maracanã, Barra, Deodoro und Copacabana. Die Eröffnungs- und Schlussfeier finden im Maracanã-Stadion statt – eines der größten Fußballstadien weltweit. Dort wurde auch das Finale der Fußballweltmeisterschaft 2014 ausgetragen.

Sicherheit
Wir empfehlen, dass Sie sich vor der Abreise über die Sicherheitslage vor Ort genau informieren. Die Touristenpolizei von Rio de Janeiro ist im Notfall unter der Nummer 190 oder 194 erreichbar. Der Abschluss einer Versicherung für den Krankheitsfall oder Krankentransport, auch für Krankentransportflüge, wird vom Österreichischen Bundesministerium dringend angeraten.

Die Europäische Reiseversicherung bietet Ihnen den umfangreichen Schutz für all Ihre bevorstehenden Reisen.

Rio de Janeiro bietet eine Kombination aus Sandstrand, Bergen und Megastadt. Hier einige Eindrücke, die uns die Olympischen Sommerspiele schmackhaft machen:

Rio de Janeiro, kurz: Rio, liegt im gleichnamigen Bundesstaat im Südosten Brasiliens, direkt am Meer. Mit fast 12 Millionen Einwohnern zählt die Metropolregion zu den Megastädten dieser Welt. Die reiche Geschichte der vormaligen Hauptstadt Brasiliens spiegelt sich in Architektur und Kultur wider. Im folgenden Artikel finden Sie Reisetipps für die verschiedenen Stadtteile Rio de Janeiros, die sogenannten bairros.

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Norden – Samba und Favelas

Bairro Maracana und bairro Santo Cristo: Wussten Sie, dass der Samba in Rio de Janeiro seinen Ursprung hat? Er entstand um 1920 in den Vorstädten als Sprachrohr der unteren Schicht Rios, bald darauf entdeckten auch die bürgerlichen Kreise ihn für sich und gründeten die ersten Sambaschulen im Stadtzentrum. Eine dieser traditionsreichen Sambaschulen gibt es noch heute, die Estação Primeira de Mangueira, welche jährlich mehrere hundert Tänzer für den Karneval in Rio stellt und auch für Besucher einige Events bereit hält. Wen der Samba interessiert, der ist auch in der Cidade do Samba (Rua Rivadávia Correia 60) gut aufgehoben, denn hier können Besucher zuschauen, wie die riesigen Allegoriewagen gebaut und die Karnevalskostüme geschneidert werden. Jeden Abend ab 21 Uhr findet eine Touristenshow mit Pagode (Samba in kleiner Besetzung) und Mitgliedern einer Sambaschule statt.

Favelas:
Wie die meisten Megastädte hat auch Rio ein großes Armenviertel: die berühmten Favelas. Sie liegen hauptsächlich im Norden Rio de Janeiros und werden von ganzen 25% der Bevölkerung bewohnt.

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Osten – Kultur und Zuckerhut

Bairro Santa Teresa: Trotz der Lage Santa Teresas im Zentrum Rio de Janeiros, wirkt das Viertel wie ein eigenständiger Ort und bietet mit seiner Lage auf einem Hügel Erholung von der Hektik der Megastadt. Schmale Straßen mit Studios, Galerien, Restaurants und Bars laden zum Flanieren ein. Das Viertel ist daher bei Künstlern ebenso wie bei Touristen beliebt. Eine besonders schöne Aussicht bergabwärts auf die Stadt hat man bei einer Fahrt mit der berühmten Santa Teresa Straßenbahn, der Bonde.

Bairro Lapa: Diesen Stadtteil zeichnet nicht nur die Vielzahl historischer Monumente aus, sondern auch die bewegte Gegenwart: Nachtleben zum Rhythmus des Sambas. Hier können Sie selbst ausprobieren, was sie zuvor in der Sambaschule angesehen haben. Anschließend können Sie im Partyviertel bis in die Morgenstunden feiern.

Urca: Die Halbinsel liegt am westlichen Eingang zur Guanabara-Bucht. Was sie berühmt macht ist der Pau de Acucar (Deutsch: Zuckerhut), der aussieht wie ein riesengroßes Ei und auf welchen Besucher mit der Gondel fahren können. Da die Gondeln bis um 20 Uhr fahren, sollte man die Möglichkeit nutzen, sich den einmaligen Sonnenuntergang vom Berg aus anzusehen und anschließend den Blick auf Rio bei Nacht zu genießen.

Süden – Markt und Meer

Bairro Copacabana und bairro Ipanema: Der Stadtteil Copacabana ist weltweit wegen seines 4km langen Sandstrands bekannt und bietet die wohl schönste Kulisse Rios: mit Ausblick auf Berge, Wälder, Lagunen und die Weiten des Südatlantiks. Im gehobenen Stadtviertel Ipanema im Westen der Copacabana gibt es mehr Action. Ein Highlight ist die Feira do Nordestino, der Markt des Nordostens Brasiliens beim Campo de São Cristóvão. Besonders aufregend geht es hier freitagmorgens bis sonntagabends zu, wenn Livebands brasilianische Musik spielen, Capoeira Kämpfe stattfinden, zu Samba getanzt und Comedy gespielt wird. Außerdem werden köstliches Essen aus Bahia (Bundesstaat im Nordosten Brasiliens), Bier und cachaça (Spirituose aus Zuckerrohrsaft), CDs, Hängematten und Kunsthandwerk feilgeboten.

Westen – Natur pur

Bairro Jardim Botânico: Der botanische Garten wurde bereits im Jahre 1808 von Johann VI., König von Portugal und Brasilien, gegründet. Von der UNESCO als Biosphärenreservat erklärt, beherbergt er 6.500 bedrohte Arten, die teilweise sogar vom Aussterben bedroht sind. Besonders die über 500 Arten Orchideen, die Wasserlilien im anliegenden See und die Rosengärten sowie die Treibhäuser (u.A. eines mit fleischfressenden Pflanzen!) begeistern die Besucher. Mit Glück kann man auch Seidenaffen, Tukane und andere Wildtiere erspähen.


Bairro Tijuca und bairro Barra da Tijuca: Ein Wahrzeichen von Rio de Janeiro ist Jesus Christus, der auf die Bewohner der Stadt und das Meer hinabblickt. Von den Brasilianern Cristo Redentor, also Christus der Erlöser, genannt, befindet sich die Statue auf dem 710m hohen Corcovado mitten im Tijuca-Nationalpark. Um die atemberaubende Aussicht auf das Häuserdickicht Rios und die Guanabara-Bucht zu genießen, nehmen Sie entweder das Taxi oder fahren mit der Zahnradbahn, die durch den Tijuca Nationalpark zur Statue führt. Der Nationalpark selbst ist auch einen Besuch wert, denn er ist der größte Stadtpark der Welt! Auf einer Fläche von ca. 32km² findet man hier natürliche Wasserfälle, Granitberge und einen üppig wuchernden Regenwald vor, die man täglich von 8-18 Uhr auf Wanderwegen gut selbst entdecken kann.

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