Places to be: Irland

Straße durch grüne Landschaft entlang einer felsigen Steilküste Irlands
An der Panoramastraße Ring of Kerry entdecken Sie authentische Natur- und Kultur-Highlights während Ihrer Rundreise durch Irland.

Entdecken Sie die “Grüne Insel” auf einer Rundreise: lebendige Städte, wilde Küsten, ursprüngliche Natur – mit vielen Tipps, wie Sie Irland authentisch erleben.

In Irland ist Massentourismus wie in Barcelona, Venedig und anderen weltweit beworbenen Reisezielen zum Glück kein Thema. Auch wenn es, vor allem im Sommer, auch mal voller werden kann – besonders in Galway oder entlang des malerischen Ring of Kerry. Wenn Sie nach einem Urlaub mit Kultur, lebendigen Städten und gleichzeitig ursprünglicher Natur suchen, dann ist die “Grüne Insel” genau das Richtige für Sie. Als Rundreise, zum Beispiel mit einem Mietwagen oder Camper, können Sie Irland in seiner ganzen Schönheit kennenlernen und verpassen gleichzeitig keine Sehenswürdigkeiten. Wir geben Ihnen hier viele wertvolle Tipps, wie Sie die europäische Insel authentisch erleben können.

 

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Idealer Startpunkt Dublin: Die Hauptstadt bietet als historisches und kulturelles Zentrum den optimalen Einstieg für eine Irland-Reise.
  • Perfekt für eine Rundreise: Irland bietet bei einem Roadtrip Abwechslung aus Naturerlebnissen, historischen Stätten und urbanen Highlights.
  • Historischer Rock of Cashel: Ein kultureller Höhepunkt der Route sind diese mittelalterlichen Ruinen, die einen weiten Ausblick über grüne Hügel bieten.
  • Raue Küstennatur: Entlang der Küste und im Kernland beeindrucken Natur-Highlights wie die Cliffs of Moher durch ihre ursprüngliche Schönheit.
  • Kreatives Zentrum Galway: Die Hafenstadt ist bekannt für ihre traditionelle Pub-Kultur und ihre lebhaften Bewohner.
  • Strategische Übernachtungen: Stopps in Dublin, am Ring of Kerry, Galway, Donegal und den Heartlands sollten fest eingeplant werden.
  • Wechselhaftes Wetter: Rechnen Sie vor allem an der Westküste mit unbeständiger Witterung und planen Sie Ihre Route und Kleidung entsprechend.

 

Sightseeing in Dublin – Hauptstadt mit Geschichte

Starten Sie Ihre Rundreise in Dublin. Die Hauptstadt Irlands ist reich an Kultur, Geschichte und lebhaften Pubs. Die Stadt ist der perfekte Ausgangs- und Endpunkt jeder Irlandreise. Planen Sie hier mindestens ein bis zwei Nächte ein.

Das Trinity College & Book of Kells dürfen beim Sightseeing nicht fehlen. Das traditionsreiche Trinity College Dublin wurde im Jahr 1592 gegründet. Die Universität beeindruckt mit eleganter georgianischer Architektur und einer ganz besonderen Kostbarkeit: dem berühmten Book of Kells. Ausgestellt wird die jahrhundertealte Handschrift in der Long Room Library. Hierbei handelt es sich um einen der beeindruckendsten Bibliotheksräume in ganz Europa.

Ein weiterer Klassiker ist das Guiness Storehouse, das Besucherzentrum und Museum der ikonischen Biermarke. Es liegt im Herzen der historischen St. James’s Gate Brewery. Hier erfahren Sie alles über die Geschichte und Herstellung des berühmten Getränks – inklusive Verkostung.

Das Temple-Bar-Viertel ist ideal, um in Dublins Pub-Kultur einzutauchen. Kopfsteinpflaster, enge Gassen und jede Menge Live-Musik prägen das historische Stadtviertel, das direkt an der Liffey liegt. Vor allem abends ist es hier besonders lebendig. Traditionell irisch mag es zwar nicht unbedingt sein, aber definitiv mitreißend. Für viele ist es daher ein echtes Highlight. Gerade in Pubs und Restaurants stellt sich oft die Frage, wie viel Trinkgeld in Irland üblich ist – oft sind rund 10–15 % ein guter Richtwert, wenn Sie mit dem Service zufrieden sind.

 

Rock of Cashel – mittelalterliches Wahrzeichen in Tipperary

Wer historische Stätten und das Mittelalter liebt, ist am Rock of Cashel genau richtig. Das Wahrzeichen der Grafschaft Tipperary thront eindrucksvoll auf einem Kalksteinfelsen und zählt zu den faszinierendsten Monumenten Irlands. Die Anlage besteht aus spektakulären Ruinen, die Architekturinteressierte ebenso begeistern wie Geschichtsfans. Von oben bietet sich ein fantastischer Blick über die grüne Hügellandschaft – ein Panorama, das besonders bei Sonnenuntergang unvergesslich ist.

Der Rock of Cashel eignet sich ideal als Zwischenstopp auf dem Weg nach Süden, etwa zwischen Dublin, Cork oder Killarney.

 

Cork – ein perfekter Stopp auf dem Weg in den Westen

Für eine Zwischenübernachtung bietet sich Cork oder die direkte Umgebung hervorragend an. Die Stadt ist lebendig, gut angebunden und eignet sich als entspannter Ausgangspunkt, bevor es weiter in Richtung Westküste geht.

 

Ring of Kerry & Killarney National Park

Der berühmte Ring of Kerry ist eine rund 180 Kilometer lange Panoramastraße, die die Iveragh-Halbinsel umrundet. Die Strecke bietet ständig wechselnde, atemberaubende Ausblicke auf Steilküsten, die Buchten von Kenmare und Dingle sowie auf beeindruckende Bergketten.

Unterwegs erleben Sie die typisch irische Landschaft: ein ständiger Wechsel aus Natur- und Kultur-Highlights wie Seen, Wasserfälle, Schlösser und kleine Orte.

Perfekt kombinieren lässt sich der Ring of Kerry mit einem Besuch des Killarney National Park. Zu dessen Sehenswürdigkeiten gehören der Aussichtspunkt Ladies View, die Ruinen des Ross Castle und das viktorianische Anwesen Muckross House.

 

Cliffs of Moher – Irlands ikonische Steilküste

Die Cliffs of Moher zählen zu den bekanntesten Naturwundern Irlands. Die atemberaubenden Steilklippen ragen über 200 Meter in die Höhe und sind ein typisches Postkartenmotiv. Besonders beeindruckend sind sie am späten Nachmittag während des Sonnenuntergangs, wenn das Licht weicher wird und der Himmel seine Farbe wechselt.

 

Galway – jung, kreativ & voller Musik

Galway ist eine Hafenstadt an der irischen Westküste und gilt als kulturelles Zentrum der gleichnamigen Grafschaft. Natursteinfassaden, farbenfrohe Häuser und lebendige Straßen prägen das Stadtbild.

Die Stadt ist jung, kreativ und musikalisch. Im Latin Quarter wechseln sich Cafés, Galerien und Boutiquen ab. Und natürlich gibt es zahlreihe traditionelle Pubs, in denen häufig irische Live-Musik gespielt wird.

Galway eignet sich hervorragend für Übernachtungen und als Ausgangspunkt für Touren in das wilde Connemara.

 

Connemara – grüne, wilde Weite

Connemara steht für Ursprünglichkeit. Die Region ist geprägt von Moorlandschaften, felsigen Hügeln und frischer Atlantikluft. Ideal zum Wandern und perfekt für alle, die Ruhe suchen. Wenig Verkehr und weite wilde Landschaft geben Ihnen hier ein Gefühl von Freiheit.

 

Wild Atlantic Way – Irlands traumhafte Küstenroute

Der Wild Atlantic Way erstreckt sich über 2.500 Kilometer entlang der gesamten Westküste. Die Route verbindet eine Landschaft aus einsamen Buchten, dramatischen Klippen, grünen Hügeln und charmanten Küstenorten miteinander. Viele Abschnitte sind selbst im Sommer wenig touristisch und wirken beinahe unberührt.

 

Der Norden: Donegal & Inishowen entdecken

Eine Möglichkeit den Besuchermassen zu entgehen ist seit jeher der ruhige Norden von Irland. In Donegal findet man immer noch ursprüngliche Dörfer und Plätze, wilde Küstenabschnitte mit schroffen Steilklippen und zum Teil sogar verlassene Fischfabriken. Alte Gewerbe wie Strickfabriken, die auch heute noch produzieren, können Sie hier ebenfalls bestaunen. Es gibt zudem wunderbare Halbinseln wie Inishowen, die viel genannte Schauplätze der irischen Literatur waren und die nichts an ihrer magischen Schönheit eingebüßt haben. Man findet dort auch charmante kleine Pubs und Greißler, wo man köstliche irische Spezialitäten verkosten kann.

 

Optional: Abstecher nach Nordirland

Wer Zeit mitbringt, kann die Reise wunderbar um einen Abstecher nach Nordirland erweitern. Ein spektakulärer Höhepunkt ist in diesem Fall der Besuch des Giant’s Causeway. Dieses Naturwunder eignet sich perfekt als nördlichster Abschluss der Rundreise.

Die Causeway Coastal Route bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen Zwischenstopp. Besonders beliebt ist die Carrick-a-Rede Rope Bridge nahe Ballintoy: Eine Hängebrücke, die 30 Meter über eine schmale Meeresenge des Atlantiks führt und Nervenkitzel sowie fantastische Ausblicke verspricht.

Zur Einreise nach Nordirland benötigen Sie aktuell einen gültigen Reisepass und ein ETA (Electronic Travel Authorisation), da Großbritannien nicht mehr zu der EU zählt. Gezahlt wird mit dem britischen Pfund.

 

Giant’s Causeway – Wind, Wellen & Legenden

Der Giant’s Causeway (Pfad des Riesen) besteht aus rund 40.000 sechseckigen Basaltsäulen, die wie eine Treppe ins Meer führen. Dieses UNESCO-Weltnaturerbe entstand vor etwa 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Besonders beeindruckend wirkt die Landschaft bei Wind und Wellen, wenn die Gischt gegen die Klippen schlägt.  

Hinzu kommt die Legende um den Riesen Finn McCool, der den Damm einst bis nach Schottland gebaut haben soll, um seinen Rivalen herauszufordern. Ein Mythos, der die Magie dieses Ortes perfekt unterstreicht. 

 

Rückreise nach Dublin

Von hier aus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie fahren durch Nordirland zurück nach Dublin, gegebenenfalls mit einem Abstecher nach Belfast, das für seine Streetart, Museen und politische Geschichte bekannt ist. Oder aber Sie entschließen sich für einen Bogen durch die Heartlands, welche sich ideal zum Entschleunigen und Genießen der ruhigeren Seite Irlands anbieten.

 

Die Heartlands – ein Mix aus Natur und Kultur

Wenn Sie das ursprüngliche Irland kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen die Heartlands. Diese Region gilt als das Herz Irlands und umspannt das Gebiet zwischen Sligo und Limerick. Dort verbringen die Iren ihre Freizeit und entspannen an Seen und Flüssen oder wandern zum Beispiel entlang des neuen Weitwanderweges Beara Breifne Way – 500 Kilometer atemberaubender Landschaft. Erleben Sie irische Traditionen, einen entschleunigten „Way of Life“ und Attraktionen wie das National Famine Museum in Strokestown Park, das über die Zeit der Hungersnot im 19. Jahrhundert informiert, oder die McKernan Woolen Mills, wo Sie schöne irische Schals kaufen können.

 

So entdecken Sie Irland entspannt und sorgenfrei

Irland zeigt sich auf einer Rundreise besonders vielseitig – mit lebendigen Städten wie Dublin und Galway, beeindruckenden Naturwundern wie den Cliffs of Moher und dem Giant’s Causeway sowie ursprünglichen Regionen wie Connemara oder den Heartlands. Wer sich ausreichend Zeit nimmt, erlebt eine Insel voller Geschichten, Traditionen und herzlicher Begegnungen. Besonders angenehm: Selbst in der Hochsaison gibt es noch viele ruhige Orte, an denen Sie Irland ganz authentisch genießen können.

Damit Sie Ihre Reise vom ersten Moment an unbeschwert erleben, ist eine passende Reiseversicherung unverzichtbar. Die Europäische Krankenversicherungskarte bietet zwar eine wichtige Grundabsicherung im öffentlichen Gesundheitssystem, ersetzt aber keinen umfassenden Schutz. Reisen Sie daher lieber entspannt und sorgenfrei mit unserem Jahres-KomplettSchutz. Der schützt Sie, wenn es anders kommt als geplant: Er bietet Schutz bei Krankheit, Gepäckverlust, Reiseabbruch, Stornierung und Notfällen. So können Sie Ihre Irlandreise entspannt genießen.

 

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FAQ: Ihre Rundreise in Irland

Was ist die beste Reisezeit für eine Irland-Rundreise?

Die beliebteste Reisezeit ist von Mai bis September, da die Tage länger und heller sind. Das Wetter bleibt jedoch ganzjährig wechselhaft, besonders an der Westküste. Auch die Nebensaison eignet sich gut – mit weniger Besucher_innen und günstigeren Preisen.

 

Wie viele Tage braucht man für eine Irland-Rundreise?

Für die klassischen Highlights empfehlen sich 7–10 Tage. Wer auch den Norden oder Nordirland erkunden möchte, plant am besten 12–14 Tage ein. Kürzere Reisen sind möglich, allerdings weniger entspannt.

 

Welche Sehenswürdigkeiten dürfen auf keiner Rundreise fehlen?

Zu den beliebtesten Höhepunkten zählen Dublin, der Rock of Cashel, der Ring of Kerry, die Cliffs of Moher, Galway, Connemara und – optional – der Giant’s Causeway in Nordirland. Jede Region bietet eigene kulturelle und landschaftliche Besonderheiten.

 

Braucht man für Irland einen Mietwagen?

Ein Mietwagen ist ideal, um flexibel unterwegs zu sein, besonders in ländlichen Regionen. Die Straßen sind gut befahrbar. Alternativ gibt es Bus- und Bahnverbindungen, allerdings mit weniger spontanen Optionen abseits großer Städte.

 

Gibt es Besonderheiten bei der Einreise?

Für Irland genügt ein gültiger Reisepass oder Personalausweis. Für Nordirland benötigen Sie aktuell einen Reisepass und ein ETA, da es zu Großbritannien gehört. Informationen finden Sie beim BMEIA: https://www.bmeia.gv.at/.

 

Wie teuer ist eine Rundreise durch Irland?

Kosten variieren je nach Saison. Unterkünfte, Mietwagen und Restaurants liegen meist etwas über dem westeuropäischen Durchschnitt. Wer früh bucht oder Nebensaisonen nutzt, kann sparen.

 

Welche Reiseversicherung wird empfohlen?

Für umfassenden Schutz ist der Jahres-KomplettSchutz ideal. Damit sind Sie auf allen Reisen innerhalb eines Jahres abgesichert – inklusive Storno, Reiseabbruch, medizinischer Versorgung, Gepäckschutz und mehr.

 

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